Fotowettbewerb: Vorher/Nachher

Vorhin bin ich bei meinem täglichen Streifzug durchs Web bei fototopic.de auf einen Fotowettbewerb mit namhafter Jury und interessanten Preisen gestoßen. Zeige dein „bestes Vorher/Nachher-Bild“ lautet die gestellte Aufgabe. Für mich Anlass, einmal durch meine Bilder aus diesem Jahr zu browsen um Dir einige Vorher/Nachher-Bilder zu zeigen.

Meine Vorher/Nachher Bilder

Zugegeben, ich war doch ein klein wenig erschrocken, als ich mir die Vorher-Bilder – so wie sie die Kamera sieht – meiner Auswahl noch einmal betrachtete. Kontrastarm, flau und fade – meistens zumindest. Die Bilder deckten sich nicht wirklich mit den Erinnerungen an die Momente der Aufnahmen. Doch zum Glück gibt es Lightroom, die NIK Tools und in letzter Instanz Photoshop. So ist es – mir – möglich, meine Erinnerungen an die Erlebnisse mit den Erinnerungsfotos in Einklang zu bringen. Eigentlich ’ne super Sache. Hehe.

Ich möchte niemanden die Illusion nehmen, aber objektiv sieht die Welt anders aus als man sie subjektiv empfindet und ich sie zeige. Meistens. Aber siehe selbst.

Wie immer gilt, ein Klick auf die Bilder macht sie größer und mit den Pfeiltasten Deiner Tastatur kannst Du vor und zurück navigieren.

Ein Blick gen Westen – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Blick von der Bergstation Kalcheralmlift Richtung Skigebiet Ratschings – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Das Jaufenhaus in Südtirol – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Blick Richtung Ötztal – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Top of Tyrol – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Blick Richtung Mittelehrenbach – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Blick Richtung Mittelehrenbach – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Am Hetzleser Berg – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Ein Baum im Sonnenuntergang im Herbst bei Heiligenstadt – bearbeitet mit Adobe Lightroom

Schloss Greifenstein bei Heiligenstadt in Oberfranken – bearbeitet mit Adobe Lightroom und den NIK Tools

Alle Bilder sind bearbeitet. Mal mehr, mal weniger, aber bearbeitet. Immer. Es kommt sehr selten vor, dass ich bereits mit dem unbearbeiteten Foto zufrieden bin. Aber es kommt vor. Manchmal. Aber immer würde mir besser gefallen. Hehe.

Der Wettbewerb

Zeige mir dein„bestes Vorher/Nachher-Bild“, also ein Bild, wie es aus der Kamera kam und das dazugehörige, finale, fertig bearbeitete Bild, so lautet die von Dennis Spohr gestellte Aufgabe. Super Sache, mach ich mit.

Neben Dennis besteht die Jury noch aus Ralf Mack, Gabor Richter, Olaf Giermann und Uwe Braunschweig. Von beiden letztgenannten habe ich noch nie was gehört, aber auf Ralf Mack und Gabor Richter – oder eher Calvin Hollywood – stoße ich schon mal ihr und da im Web oder in der einen oder anderem Fachzeitschrift.

Was will die Jury sehen, was würde ich sehen wollen?

Die Besetzung der Jury nahm ich zum Anlass, etwas mehr über die Aufgabe nachzudenken. Denn eigentlich ist „Zeige mir dein bestes Bild“ doch sehr schwammig formuliert und lässt viel Interpretationsspielraum.

Wo liegt der Schwerpunkt bei dieser Aufgabe? Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass sich die Jury durch ein bisschen drehen und schieben an den Reglern beeindrucken lässt, oder doch? Sollte man sich bei der Bearbeitung an den Stilen der Juroren orientieren?

Kommt es auf die Bearbeitung, also die verwendeten Techniken an? Will die Jury Dodge and Burn, etc. sehen? Oder wird nur das finale Bild, beispielsweise in Schnitt, Komposition, Proportionen, also in seiner Wirkung bewertet, egal ob man zwei Tage oder 10 Minuten dran rumgeschraubt hat? Oder ist eher die Intensität der Bearbeitung wichtig, also möglichst weit weg vom Original zu kommen?

Ich schätze, es gibt viele, viele, viele Möglichkeiten zur Lösung der Aufgabe. Letztendlich muss das Gesamtpaket aus Motiv, Bearbeitung und Bildwirkung stimmen und die Jury überzeugen. Völlig subjektiv. Zumindest wenn ich Juror wäre. Hehe.

Teilnahme

Bearbeitest auch Du Deine Bilder und hast Vorher/Nacher-Versionen davon? Dann mach doch einfach mit. Weitere Infos, die Gewinnmöglichkeiten/Preise und den Wettbewerb findest Du hier.

1 Kommentar

  1. Am besten gefällt mir die Bearbeitung von „Das Jaufenhaus in Südtirol“ – der Schnee wirkt zwar nicht mehr so weiß, aber ich finde das fällt kaum auf.

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