Mein Update auf OS X 10.7 Lion (2)

Nachdem ich die wichtigsten Vorüberlegungen getroffen habe und mir sicher war, dass alle meine Tools unter Lion laufen, konnte es also los gehen. Noch schnell eine Festplatte für die bootfähige Sicherung des aktuellen Systems und den Mac OS X Lion USB-Stick (zum Zeitpunkt der Installation hatte ich nur DSL 1500) besorgt und ich war endgültig bereit.

Angsthase

Ich war gerade dabei, die externe Festplatte am iMac anzustöpseln, als mich plötzlich ein merkwürdiges Gefühl – Zweifel – überkam und ich meinen kompletten Plan über’n Haufen warf. Vorläufig. Die Deadlines der aktuellen Jobs lassen keine Experimente dieser Art zu. Leider. Deshalb entschloss ich mich, die Installation zuerst am eher selten benötigten Notebook auszuführen. Noch schnell die Daten – sehr rudimentär – gesichert und los ging’s.

Installation am MacBook Pro

Auch am MacBook Pro war mein Ziel, kein Update zu machen, sondern eine komplette Neuinstallation. Die Vorgehensweise war Apple typisch ziemlich easy-peacey.

  1. USB-Stick mit Lion einstöpseln
  2. Startvolume wählen (USB-Stick mit Lion)
  3. Neustart
  4. Festplattendienstprogramm
  5. Löschen der Systemplatte
  6. Installation von Lion

Während der Installation habe ich mir die Zeit ein klein wenig mit Bilder machen vertrieben. Wie immer gilt: Ein Klick auf’s Bild vergrößert es.

Der – ziemlich coole – USB-Stick mit OS X Lion von Apple

Bild während der Installation –€“ einfach weil ich sowas gerne mache

Die Installation ging ziemlich zügig vonstatten

Nach ca. 30 Minuten war die Grundinstallation abgeschlossen und ich hatte ein jungfräuliches Mac OS X 10.7 Lion.

Der erste Eindruck

Das Look- and Feel von Mac OS X Lion gefällt mir sehr gut. Mir kommt es so vor, als ob das System performanter läuft als Snowleopard. Aber es ist ja auch noch nichts installiert und eingerichtet – wäre also schlimm wenn nicht.

Doppeltes Selbstportrait mit Anmeldescreen

Systeminformationen nach der Installation von Lion vom USB-Stick

Nach dem Klick auf die Softwareaktualisierung wurden die ersten Systemkomponeten nachgeladen

Das Update von OS X 10.7 auf 10.7.2 sowie der weiteren Apple Tools wie bspw. iTunes nahm einige Zeit in Anspruch – das lag allerdings eher an meiner DSL 1500 Leitung.

Installation der Produktiv-Programme

Nachdem die Installation des Systems reibungslos verlaufen war, habe ich es kurz nach meinem Geschmack – Stichwort Systemeinstellungen – eingerichtet und im Anschluss die ersten Programme aus dem App-Store installiert:

  • iA Writer
  • Twitter
  • Reeder
  • myTracks
  • QRBeam

Funktionierte erwartungsgemäß alles ohne Probleme. Soweit, so gut. Auch die anschließenden Installationen von Chrome, Dropbox, Omni Outliner, Omni Graffle und Omni Focus verliefen wie sie sollten: problemlos.

Bevor ich mich an die „ wirklich wichtigen“ Programme machte, habe ich noch Garmin Basecamp und Garmin Trainingcenter installiert. Allerdings diesmal nicht via Download von der Garmin Website, sondern direkt aus dem App-Store. Ziemlich deluxe. Gefällt mir gut. Auch das anschließende Einlesen der Trainingsstände – eigentlich nur das zurückkopieren der Datei in das Verzeichnis Application Support/Garmin/Training Center – funktionierte reibungslos und das Programm akzeptierte die Datenbank sofort. So soll es sein.

Im Anschluss probierte ich die Übertragung meines in Transmit gespeicherten FTP-Server-Verzeichnisses vom iMac auf das MacBook Pro. Auch das funktionierte tadellos und mir standen auch unter Lion auf dem* MacBook Pro* alle meine gespeicherten FTP-Server-Adressen zur Verfügung. Sehr schön.

Nachdem es bei den kleineren Tools keine Probleme gab, komme ich jetzt zum spannenden Teil: die Installation der Produktivprogramme – und hier allen voran die Adobe Creative Suite 5 Design Premium Und was soll ich sagen? Alles wunderbar. Die Installation verlief ohne Probleme und auch bei einem nachfolgenden, sehr oberflächlichen Test fielen mir keine Fehlfunktionen auf. Ich bin begeistert.

Ein leicht mulmiges Gefühl hatte ich bei der Installation der NIK Complete Collection, da man im Netz zwar lesen konnte, dass diese unter Lion funktionieren, sich aber nicht installieren lassen – sie also nur dann funktionieren, wenn man sie schon unter OS X 10.6 Snowleopard installiert hatte und dann lediglich ein Update auf Lion ausführt. Deshalb habe ich mir noch jeweils die aktuellste Version der einzelnen Filter von der NIK Website heruntergeladen (DSL 1500!) und einzeln Installiert. Dabei habe ich immer jeweils einen Filter installiert, dann Photoshop gestartet, den Filter getestet, dann Lightroom gestartet und den Filter getestet und danach wieder Photoshop und Lightroom beendet und den nächsten Filter installiert. Und was soll ich sagen? Alle Filter ließen sich problemlos installieren und funktionieren wunderbar. Meine Reihenfolge bei der Installation war folgende:

  1. HDR Efex Pro
  2. Dfine 2.0
  3. Viveza 2
  4. Color Efex Pro 4
  5. Silver Efex Pro 2
  6. Sharpener Pro 3.0

Zum Abschluss habe ich noch meine Standard-Farbprofile von ECI installiert und das Farbmanagement der Adobe Creative Suite synchronisiert.

Was ich fast vergessen hätte war die Installation von Linotype FontExplorer X in der Version 3.0. Hier war ich bei der Installation etwas skeptisch, weil ich das Gefühl hatte, dass die Version 3 unter Snowleopard dafür verantwortlich war, dass es etwas träger lief. War aber nur ein Gefühl, unter Mac OS X 10.7 Lion rockt das Tool.

Testphase

Oben Beschriebenes war mein Setup für die Testphase mit OS X 10.7 Lion. So habe ich im Anschluss etwa zwei Wochen lang verschiedenste Anwendungsfälle probiert und versucht, Fehler und Gründe zu finden, weshalb ich Lion nicht am iMac installieren sollte. Erfolglos. Der Lion-Installation am iMac stand nichts mehr im Wege.

Auf welche Unwägbarkeiten ich aber bei der Lion-Installation am iMac gestoßen bin, erfährst Du im nächsten Teil.

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