Adobe stellt Lightroom 4 Beta vor

Adobe startet die Betaphase für das kommende, neue Lightroom 4. Bei der Entwicklung der neuen Version lag laut Adobe der Schwerpunkt zum einen in einer weiteren Verbesserung der Bildqualität und zum anderen in einer Erweiterung der Ausgabemöglichkeiten.

Die Feature-Liste klingt spannend

  • Wiederherstellung der Tiefen und Lichter
    Bringt alle aufgenommenen Details in den Tiefen und Lichtern zum Vorschein. Ich bin gespannt wie das in der Praxis funktioniert – und wo physikalisch Schluss ist.
  • Fotobuch-Erstellung
    Wäre kein notwendiges Feature gewesen, immerhin gibt es ja iPhoto und für Profis auch noch InDesign. Allerdings wäre es schon eine immense Workflow-Verbesserung, wenn man für das Fotobuch-Layout das Programm nicht wechseln müsste – inkl. vorheriger RAW-Daten-Konvertierung
  • Native Unterstützung von GPS-Daten in Fotos.
    Das Feature klingt wirklich interessant. So könnte man sich die mehr oder weniger umständlichen Workarounds sparen, um GPS-Daten in die Bilder zu bekommen – hoffe ich zumindest.
  • Weißabgleich-Pinsel
    Für lokale Weißabgleich-Korrekturen – schafft interessante Bearbeitungsmöglichkeiten.
  • Erweiterte lokale Bearbeitungsmöglichkeiten
    Lokale Rauschreduzierung und Moiré-Entfernung – könnte nützlich sein
  • Erweiterte Videobearbeitung
    Organisation, Korrekturen und Einstellungen – müsste eigentlich nicht sein, dafür gibt’s wahrscheinlich bessere Tools
  • Einfache Veröffentlichung von Videos
    auf Facebook und Flickr. Ich dachte Lightroom ist ein Tool für Fotos. Ich bin trotzdem ein bisschen gespannt.
  • Softproof
    um zu sehen, wie das mit Color-Management gedruckte Bild wirkt. Von Photoshop lange bekannt ist es auch in Lightroom eine sinnvolle Erweiterung – denke ich.
  • Emails direkt aus Lightroom versenden
    Darauf habe ich gewartet. Ganz unbedingt.

Jeder der möchte, kann sich Adobe Lightroom 4 Beta herunterladen und bis zum 31. März 2012 testen. Nähere Informationen erhältst Du in den Adobe Labs.

2 Kommentare

  1. Hmmmm, ich bin irgendwie nicht so ganz überzeugt.
    Was macht wohl die wiederherstellung der Tiefen und Lichter anders
    als die Slider „Aufhelllicht“ und „Wiederherstellung“ im RAW-Converter?

    Am interessantesten finde ich da noch den Weißabgleich-Pinsel, damit kann man
    bestimmt schöne Ergebnisse erzielen.

    Wobei ich zugeben muss dass die Luft natürlich dünn wird, Lightroom 3 bietet halt
    schon nahezu alles was das Herz begehrt.

  2. Eigentlich vermisse ich ja im LR3 auch nicht wirklich was – außer evtl. die Möglichkeit, ziemlich easy GPS-Daten in die Metadaten zur Schreiben (ohne Umwege über Apps Dritter oder Plugins).

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.