Kurztrip ins Zillertal

Neulich, naja, vor 5 Wochen: Die Gelegenheit war günstig, die Wetteraussichten gut und ich hatte Bock. Ideale Bedingungen für einen Kurztrip in die Berge zum fröhlichen Pistenbearbeiten. Daneben wollte ich auch die Fuji X10, unter realen Bedingungen in der Praxis testen. Und so ging’s dann kurz darauf los Richtung Zillertal.

Ein früher Aufbruch und ordentlich Kaffee sorgen für Pünktlichkeit am Lift. Hehe.

Nach 3,5 Stunden Fahrzeit stand ich quasi kurz vor neun Uhr am Lift. Hätte nicht besser laufen können. Perfekt.

Alles war neu – Das Skigebiet

Die Zillertalarena. Hier war ich noch nicht. Soll aber nichts heißen. Eher im Gegenteil. Mich hat gleich mal die neugebaute – so wirkte sie zumindest – Talstation in Zell am Ziller beeindruckt. Innen. Architektonisch. Und so ging es auch weiter. Optimal. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich mit der Gondel bergwärts. Ich war mir bereits nach kurzer Zeit und einigen Abfahrten relativ sicher: das Skigebiet gefällt mir. Super Pisten, geile Hänge und hammer Schnee. Wirklich schee, echt.

Weiter waren scheinbar gerade nirgendwo Ferien und die Pisten dementsprechend leer. Wartezeiten an den Liften gab’s sowieso nicht. Hehe.

Am zweiten Tag war ich dann bei eher nicht so tollem Wetter, Nebel, Schneefall und zeitweise Sonnenschein, am Penkenberg in Mayrhofen unterwegs. Die Pisten gut wie immer.

Alles war neu – Die Kamera

Zuhause noch nicht wirklich mit der Kamera auseinander gesetzt, das Handbuch grob – also wirklich grob – überflogen war ich wirklich gespannt, wie sich die Fuji X10 beim Skifahren schlägt. Was taugt die Bildqualität, bin ich mit der Optik zufrieden, wie viel Spielraum bieten die RAW-Files, wie stark werden die Bilder rauschen, wie länge hält ein Akku?

Am Irschenberg: Kurzer Stop für einen ersten Test der Fuji X10

Sonnenaufgang am Irschenberg

Kurz: Ich finde die Kamera für die Größe perfekt. Alleine schon die Verarbeitung und das Handling. Hochwertig und durchdacht. Meine anfängliche, eher skeptische Beurteilung der Bildqualität – insbesondere beim Rauschen – wich ziemlich schnell einer wahren Begeisterung. Hip hip hurra. Hehe. Und auch sonst gab’s nichts an der Kamera auszusetzen. Den Akku habe ich übrigens trotz Kälte nicht leer bekommen.

Kurzer Break in Kiefersfelden: Kaffee tanken und Pickerl kaufen

Meine Skepsis zur Bildqualität begründete sich durch das direkte Betrachten in 1:1 Größe in Lightroom. Hier rauschte es stellenweise etwas mehr als ich es von meinen DSLRs gewohnt war. Aber hey, dafür ist es eine Kompakte. Außerdem ließ sich das schnell in Lightroom beheben. Lässt man die Kamera die RAWs in JPEGs konvertieren, kann man mal sowas von überhaupt nicht meckern. Einfach brillant.

Apropos: alles war neu

Ich war das erstmal so völlig alleine zum Skifahren aufgebrochen und ich muss sagen – ja – das hat was. Zu Beginn etwas ungewohnt, gewöhnt man sich aber relativ schnell dran. Niemand muss auf mich warten, und ich muss auf niemanden warten. Man fährt sauber und ordentlich und bleibt vernünftig – meistens zumindest. Hehe. Am uncoolsten ist alleine Skifahren während der Liftfahrten. Irgendwann werden die Gespräche einfach monoton. Mit mir. Hehe.

Rückblick in Bildern

So, aber jetzt genug geschrieben. Hier einige Impressionen aus der Zillertalarena. Wie immer gilt, ein Klick auf die Bilder macht sie größer und mit den Pfeiltasten Deiner Tastatur kannst Du vor und zurück navigieren.

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung: Ich habe die Bilder aus der Fuji X10 wie die meisten meiner anderen Bilder auch, mit Lightroom etwas nachbearbeitet und dabei unter Umständen auch die Farben etwas verändert. Reale Bedingungen eben. Für mich. Hehe.

In der Zillertalarena: Blick aus dem Fenster im Skistadl

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